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AKTUELLE MELDUNGEN

01.07.2010

Hartz IV
Alle klagen

Sein Hartz-4-Menü besteht aus einer Currywurst mit Brötchen. „Onkel Butzi“ hat seinen Imbiss direkt vor dem Jobcenter Charlottenburg-Wilmersdorf. Anwaltlichen Rat bietet er auch noch an.
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23.06.2010

Senat will mehr Einfluss auf die Jobcenter
Bezirke sind gegen eine zentrale Behörde Bis Januar muss die Umstrukturierung beendet sein

Mehr als zweieinhalb Jahre wurde diskutiert, wie die Jobcenter ab 2011 organisiert werden sollen. Nun werden in Berlin Bezirke und Senat über die Zuständigkeiten streiten. Die rot-rote Koalition will, dass es eine gesamtstädtische Steuerung der Arbeitsmarktpolitik gibt.
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18.06.2010

Sozialgericht Berlin
100 000. Hartz IV Fall

Heute Morgen ging am Sozialgericht Berlin das 100 00. Hartz IV Verfahren ein. Das Verfahren markiert den vorläufigen Höhepunkt einer immer dramatischer wachsenden Klagewelle. Inzwischen geht beim Sozialgericht Berlin alle 16 Minuten ein neues Hartz-IV-Verfahren ein.
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07.06.2010 - Report Mainz

Jobcenter Berlin-Mitte
Wie Bescheid-Erklärer Hartz IV–Empfänger von Klagen abhalten sollen

Ein Alptraum – da kommt von Amts wegen ein Bescheid, und man versteht nur „Bahnhof“. Im Jobcenter Berlin-Mitte beschäftigt man jetzt – es geht um Hartz-IV-Bescheide – einen eigenen „Bescheiderklärer“. Natürlich nicht aus reiner Menschfreundlichkeit. Man will die vielen Widersprüche gegen die Hartz-IV Bescheide reduzieren. Ein Erfolgsmodell?
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11.09.2009

Erkläre mir Hartz IV
Schon 75 000 Hartz-IV-Klagen in Berlin. Im Jobcenter sollen jetzt „Bescheiderklärer“ weiterhelfen

"Einen Bescheid rechtssicher und bürgerfreundlich zu formulieren ist bei der derzeitigen Rechtslage schier unmöglich", sagt Jens Regg, der Leiter der Berliner Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit. In drei Berliner Jobcenter werden inzwischen so genannte Bescheiderklärer eingesetzt.
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06.07.2009

Agentur für Arbeit
Mitarbeiter flüchten aus Jobcentern

Den Jobcentern, die für die Betreuung der fast sieben Millionen Empfänger von Hartz IV in Deutschland zuständig sind, laufen die Mitarbeiter davon. Wegen der ungeklärten Zukunft der Behörden ist die Fluktuation unter den Beschäftigten enorm hoch.
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03.07.2009

Wohnen mit Hartz IV
Ergebnisse einer Umfrage des Berliner Arbeitslosenzentrums

Wohnungskosten werden nach Einschätzung von Diakonie und Berliner Arbeitslosenzentrum für Hartz-IV-Empfänger zunehmend zum Problem. Bei vier von zehn Langzeitarbeitslosen überschreiten die Ausgaben für Miete und Heizung die von den Jobcentern akzeptierten Richtwerte, erklärten die Wohlfahrtsorganisationen zum Abschluss der diesjährigen Jobcenter-Tour am Freitag in Berlin.
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18.06.2009

Beratungsrecht für Arbeitsuchende gestärkt

Hartz-IV-Bezieher können finanzielle Unterstützung beantragen, wenn sie sich zu Entscheidungen des Amtes anwaltlich beraten lassen. Allerdings lehnen die zuständigen Amtsgerichte Anträge auf Beratungshilfe häufig ab, um die Staatskasse zu entlasten. Zu Unrecht wie das Bundesverfassungsgericht entschied.
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11.03.2009

Jobcenter
In Spandau bleiben die meisten Hartz-IV-Briefe liegen

Die Berliner Jobcenter kommen bei der Bearbeitung der Post von Hilfsbedürftigen nicht nach. Insgesamt lagern in Berlin 150.000 ungeöffnete Briefe. Spitzenreiter ist Spandau gefolgt von Mitte und Neukölln.
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04.03.2009

Petitionsausschuss bemängelt Arbeit der Berliner Jobcenter

Der Petitionsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat den Jobcentern vorgeworfen, zu häufig berechtigte Forderungen von Arbeitslosen abzuweisen.
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06.10.2008

Vier Jahre Hartz IV
Viele Bescheide sind immer noch voller Fehler

In Berliner Jobcentern gibt es noch eine Menge zu tun. Die Behörden klagen über zu wenige und zu häufig wechselnde Mitarbeiter. Viele Anträge bleiben liegen oder werden aus Zeitmangel ohne Akte bearbeitet.
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26.09.2008

Umfrage bescheinigt Jobcentern erhebliche Mängel beim Service
Berliner Arbeitslosenzentrum befragte Kunden zu ihren Erfahrungen

Der Service der Berliner Jobcenter bekommt in einer Umfrage unter Arbeitsuchenden schlechte Noten. Das ist das Ergebnis einer Erhebung, die das Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise (BALZ) in den letzten sechs Wochen durchgeführt hat.
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26.09.2008

Sozialberater legen Jobcentern Verbesserungsvorschläge vor
Mobile Beratungsaktion „Irren ist amtlich – Beratung kann helfen“ heute beendet

Die mobile Beratungsaktion des Berliner Arbeitslosenzentrums evangelischer Kirchenkreise (BALZ) vor den Jobcentern der Hauptstadt ist zu Ende. Der Beratungsbus der Wohlfahrtsverbände stand heute ein letztes Mal vor dem Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg in der Rudi-Dutschke-Straße.
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30.08.2008

Jeder zweite Hartz-IV-Empfänger siegt vor Gericht
Am häufigsten geht es um strittige Fragen rund ums Wohnen und um Einkommensanrechnungen

Die Zahl der Streitigkeiten steigt Jahr um Jahr von zunächst rund 7 000 auf in diesem Jahr voraussichtlich 21 400 Verfahren an. Das sind drei Mal so viele Fälle wie 2005. Die Erwerbslosen haben auch mit ihren Einsprüchen und Klagen überwiegend Erfolg: 46 Prozent, also fast jeder Zweite, gewinnt gegen die Jobcenter – zumindest mit einem Teilerfolg.
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22.08.2008

40 neue Richter: Senat will Hartz-IV-Klagen bändigen

In ein paar Tagen gibt es am Berliner Sozialgericht ein Jubiläum, aber kein schönes: Das 50 000. Verfahren zu Hartz IV geht ein. Und der Unmut wächst, denn das Gros der Fälle wäre vermeidbar gewesen, wenn vorher sorgfältiger gearbeitet worden wäre. „Hier wird die Justiz missbraucht als Reparaturbetrieb für Dinge, die anderweitig zu verantworten sind“, sagte Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) dem Tagesspiegel.
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21.08.2008

Mit dem Beratungsbus unterwegs
Jobcenter-Tour 2008

Susann Blum von radio eins des rbb war beim Einsatz vor dem Jobcenter in Berlin-Mitte dabei...
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20.08.2008

BA-Vorstand Heinrich Alt räumt Mängel ein
Bescheide sollen auch für Nicht-Juristen lesbar sein

Das Mitglied des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit Heinrich Alt hat gestern im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ eingeräumt, dass viele Anträge und Bescheide zum Hartz-IV-Bezug schwer verständlich seien.
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19.08.2008

Gelungener Auftakt der Jobcenter-Tour 2008
Aktion "Irren ist amtlich - Beratung kann helfen"

Gestern und heute war Start der sechswöchigen mobilen Beratung des Berliner Arbeitslosenzentrums vor den zwölf Jobcentern der Hauptstadt.
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19.08.2008

"Kompliziert wie das Steuerrecht"
Sprecher des Sozialgerichtes will gut geschultes Personal

Seit der Einführung von Hartz IV ist die Zahl der Klagen und Eilanträge beim Sozialgericht gestiegen. Gerichtssprecher Michael Kanert wünscht sich besser geschultes Personal in den Jobcentern.
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01.04.2008

Abgesoffen
Der "Stern" über HARTZ IV-Verfahren vor dem Berliner Sozialgericht

Einfacher sollte alles werden, besser, schneller, billiger. Aber der Traum vom vereinfachten Verfahren im Jobcenter ist geplatzt - stattdessen kam ein Monster. Teuer, kompliziert, undurchsichtig. Tausende Hartz-IV-Empfänger klagen gegen Jobcenter - ein Bericht über den wahnwitzigen Alltag am Sozialgericht.
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08.12.2007

Widerspruchsbearbeitung in Berliner Jobcentern verbessert

Wie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit gestern mitteilte, hat sich in den Jobcentern der Hauptstadt im Jahr 2007 die Bearbeitung der Widersprüche gegen Entscheidungen zum Arbeitslosengeld II verbessert.
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07.12.2007

Senat mahnt Service in Jobcentern an
Lange Wartezeiten, falsche Bescheide: Jeder zweite ALG-II-Empfänger legt Widerspruch ein

Wie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit gestern mitteilte, hat sich in den Jobcentern der Hauptstadt im Jahr 2007 die Bearbeitung der Widersprüche gegen Entscheidungen zum Arbeitslosengeld II verbessert.
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06.12.2007

Von Amts wegen mittellos
Kein Einzelfall: Eine Frau bekommt seit Wochen kein ALG II - obwohl sie nichts falsch gemacht hat

Seit siebeneinhalb Wochen erhält Vivian H. keinen Cent vom Jobcenter - obwohl sie alle Anträge pünktlich abgegeben und Anspruch auf Arbeitslosengeld II hat. Statt ihr schnell zu helfen, wollte das Jobcenter am Dienstag nun erst einmal wissen, wovon sie denn in der Zeit ohne Bezüge gelebt hat
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02.10.2007

Trotz Urteil: Kein Geld vom Jobcenter
Neuköllner Amt lässt junge Obdachlose wochenlang hängen

Trotz eines Urteils des Berliner Sozialgerichts hat das Jobcenter Neukölln einer jungen Obdachlosen Geld und Hilfe verweigert. Erst als gestern ein Vertreter eines Bürgervereins mit einem Pfändungsbeschluss über die der Frau zustehenden 277,60 Euro vor dem Amt auftauchte und die Polizei alarmierte, um die Ansprüche durchzusetzen, wies das Jobcenter die Nürnberger Zentrale der Bundesagentur für Arbeit an, das Geld zu überweisen. Der Fall ist ein Beispiel für die bizarren Windungen der Arbeitsbürokratie, der Hartz-IV-Bezieher immer wieder ausgesetzt sind.
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20.09.2007

Hartz IV – Jobmaschine für Anwälte

ARD-Autor Michael Beyer hat die Aktion „Irren ist amtlich – Beratung kann helfen!“ zum Anlass genommen, bei Jobcentern und Sozialgerichten nachzufragen. Wie läuft es in der Arbeitsverwaltung knapp drei Jahre nach der Einführung von Hartz IV? Sein Fazit im Polit-Magazin Kontraste: „Was ursprünglich wie eine Kinderkrankheit aussah, entpuppt sich als chronisches Problem: Die Behörden und Jobcenter sind überfordert, das Computersystem spielt nicht mit. Am Ende landen zehntausende Fälle vor den Gerichten. Darunter leiden Hartz IV – Empfänger. Davon profitieren: Anwälte.“
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» Link zu rbb-online mit Video-Beitrag von Michael Beyer

07.09.2007

Beratungsaktion zu Hartz IV vor Berliner Jobcentern geht erfolgreich zu Ende

Nach drei Wochen endet die Beratungsaktion des Berliner Arbeitslosenzentrums vor den Jobcentern der Hauptstadt. Der Beratungsbus der Berliner Wohlfahrtsverbände wird ein letztes Mal am Montag ab 8:00 Uhr vor dem Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg in der Kochstraße stehen. Sozialberater beantworten dann vor Ort noch einmal Fragen zum Arbeitslosengeld II und informieren über Möglichkeiten, gegen Fehlentscheidungen der Arbeitsverwaltung vorzugehen. 
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31.08.2007

Monatelang warten aufs Geld vom Amt
Wohlfahrtsverbände kritisieren falsche Bescheide und schlechte Beratung

Janine Hirte, 20 Jahre, und Gökcer Köllen, 22, hatten Glück: Rechtzeitig vor der Geburt ihrer Tochter Pheline fanden sie eine neue Wohnung. Zweieinhalb Zimmer in Schöneberg, ein Zimmer mehr als zuvor in Neukölln. Sogar die Miete passte: Das Jobcenter würde sie normalerweise bezahlen, denn der Kraftfahrer und die Hausfrau beziehen Arbeitslosengeld II. Ob das Jobcenter Tempelhof-Schöneberg seinen Verpflichtungen nachkommt, ist aber ungewiss: Seit zwei Monaten liegt der Antrag des Paares auf ALG II dort vor. Wann er bewilligt wird, ob es ein Problem gibt, sagt ihnen aber niemand. In ihrer Geldnot sprechen sie zwei Mal wöchentlich vor.
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30.08.2007

Beratungsbus erlebt vor Jobcentern regelrechten Ansturm

Der neue Beratungsbus für Arbeitslose der Berliner Wohlfahrtsverbände hat in der ersten Woche seines Einsatzes vor Jobcentern einen regelrechten Ansturm erlebt. "Der Bus wird von Ratsuchenden geradezu belagert", sagte der Vorstand des Berliner Arbeitslosenzentrums (BALZ), Frank Steger, am Donnerstag in der Bundeshauptstadt. In den bisher sechs Einsatztagen der insgesamt dreiwöchigen Aktion unter dem Motto "Irren ist amtlich - Beratung kann helfen!" seien bereits rund 150 Gespräche geführt worden.
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28.08.2007

Der Kleinbus, der für bares Geld sorgt
Ein Beratungsmobil der Wohlfahrtsverbände klärt Hartz IV-Betroffene auf - über falsche Bescheide und Behördenwillkür. Bericht zur Aktion des BALZ

Wer vor der Arbeitsagentur in Lichtenberg steht, kommt sich ziemlich klein vor. Das Gebäude ist ein riesiger Klotz aus Glas. Das soll modern aussehen, wirkt aber vor allem kühl. Martina Ruhmann ist froh, wieder draußen zu sein. Gestresst steckt sie sich eine Zigarette an. Jeder Besuch bei der Arbeitsagentur in der Gotlindestraße kostet die zierliche 41-Jährige Kraft und Nerven. "Immer muss man hinterherhaken. Man kann sich einfach nicht darauf verlassen, dass die Bescheide richtig sind."
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17.07.2007

Sozialgericht Berlin: Hartz-IV-Verfahren nehmen weiter zu

Im Berliner Sozialgericht ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Zahl der neuen Hartz-IV-Verfahren weiter gestiegen. „Wir wollen inzwischen nicht mehr von einer Flut sprechen, denn da käme irgendwann auch einmal eine Ebbe. Die ist aber nicht in Sicht“, sagte gestern Sozialrichter und Gerichtssprecher Michael Kanert.
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 15.02.2007

Sozialrichter beklagen rechtswidrige Praxis in Berliner Jobcentern

Sozialrichter klagen über massive „organisatorische Defizite und Vollzugsprobleme bei den Job-Centern”. Das geht aus einem Schreiben des Staatssekretärs in der Senatsverwaltung für Justiz, Christoph Flügge, von Ende Oktober letzten Jahres an seine Kolleginnen in den Senatsverwaltungen für Arbeit und Soziales hervor.
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 18.01.2007

Zur Flut von Widersprüchen und Klagen bei Hartz IV in Berlin
Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage aus dem Berliner Abgeordnetenhaus

Im Dezember 2006 hat der Senat auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Gregor Hoffmann (CDU) geantwortet. Die Antwort enthält eine Reihe von interessanten statistischen Angaben, unter anderem zur Dauer der Widerspruchsbearbeitung in den einzelnen Berliner Jobcentern.
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 09.01.2007

Erfolgsquote von 40 Prozent
Widersprüche gegen Jobcenter-Bescheide in Berlin häufig erfolgreich

Die Jobcenter in den zwölf Bezirken müssen sich auch zwei Jahre nach der Einführung der Arbeitsmarktreform-Gesetze täglich mit Widersprüchen von Erwerbslosen gegen die Hartz-IV-Bescheide auseinandersetzen. Dabei sind rund 40 Prozent der eingereichten Widersprüche erfolgreich.
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 28.12.2006

Immer mehr Klagen gegen Hartz IV

"Die Zeitbombe tickt, die Einsprüche gegen Hartz IV steigen und steigen", sagte Richter Michael Kanert. Nach einer vorläufigen Bilanz des Berliner Sozialgerichts gingen in diesem Jahr etwa 26.000 Klagen ein, davon betrafen 12.000 Hartz-IV-Regelungen. Viele Verfahren drehten sich um die Höhe des gezahlten Arbeitslosengeldes II. Weil diese Klagen oft besonders eilig seien, müssten Verfahren zur Pflege- oder Rentenversicherung sowie zur Gesundheitsreform oft zurückgestellt werden, sagte Kanert.
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 31.05.2006

Klagen gegen Hartz IV zu einem Drittel erfolgreich

Klagen gegen Regelungen der Hartz-IV-Gesetze haben vor Gericht relativ gute Erfolgsaussichten. Bei etwa einem Drittel der Klagen werde zu Gunsten der Antragsteller entschieden, sagte die Sprecherin der 14 deutschen Landesozialgerichtspräsidenten, Monika Paulat. Häufig gehe es dabei um die Größe von Wohnungen und Autos, die Anerkennung von Lebenspartnerschaften oder Heizkosten. In diesen Fällen gebe es bei den Richtern häufig andere Meinungen als bei den Arbeitsagenturen oder den Kommunen.
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18.10.2005

Auf Hartz und Nieren
Stiftung Warentest legt Untersuchung über Jobcenter vor

In den ersten Monaten nach dem Start vom Arbeitslosengeld II herrschte bei Arbeitsagenturen und Arbeitsgemeinschaften Chaos. Wochenlang warteten Arbeitslose auf ihr Geld. Oft verschwanden Unterlagen. Maßnahmen zur Qualifizierung oder Beschäftigung waren Mangelware. Viele Bescheide waren fehlerhaft. Zahlreiche Arbeitslose hatten mit ihrem Widerspruch Erfolg und bekamen im Durchschnitt 127 Euro mehr als ursprünglich bewilligt. Das sind Ergebnisse des Hartz IV-Tests der Stiftung Warentest. Die Zeitschrift FINANZtest hat dafür 4 400 Arbeitslose und zahlreiche Behörden befragt.
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